Unsere letzten Aktionen

Abbau des Amphibienschutzzauns

Aktive nach dem Abbau des Zauns (Foto: NABU Lindhorst/T. Huth)
Aktive nach dem Abbau des Zauns (Foto: NABU Lindhorst/T. Huth)

Am 2. Aprilwochenende wurde unser Amphibienschutzzaun an der Mühlenstraße (L449) bei Ottensen wieder abgebaut.

Dank des täglichen Einsatzes vieler Helferinnen und Helfer konnten in dieser Saison insgesamt 1.279 Erdkröten, 23 Molche und 1 Frosch sicher über die Straße gebracht werden.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die bei den täglichen Kontrollen sowie dem Auf- und Abbau des Zauns geholfen haben!

Neben NABU-Aktiven haben sich in diesem Jahr auch weitere Freiwillige an den täglichen Kontrollen beteiligt, die unseren Unterstützungsaufruf in der Zeitung gelesen hatten.


Vorbereitungen für Schulgarten

Vorbereitungen für Schulgarten (Foto: NABU Lindhorst/N. Hinse)
Vorbereitungen für Schulgarten (Foto: NABU Lindhorst/N. Hinse)

 

Am  27. März wurden von NABU-Aktiven für ein Schulprojekt an der Grundschule in Lindhorst in aufwändiger Handarbeit knapp 80 m² Rasen abgetragen. Nach den Osterferien soll dort gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern auf der einen Hälte ein Obst-und Gemüsegarten angelegt werden. Auf der zweiten Hälfte wird ein insektenfreundliches Staudenbeet entstehen.

Ein in zweifacher Hinsicht schönes Projekt: Für die Kinder bedeutet es praktisches Lernen, Verantwortungsübernahme und damit echte Verbindung zur Umwelt, für die Natur mehr Artenvielfalt und ein wertvolles Refugium für verscheidendste Arten.


Pflegearbeiten am Trafohäuschen in Schöttlingen

Aufschichten des Brommbeerschnitts (Foto: NABU Lindhorst/T. Huth)
Aufschichten des Brommbeerschnitts (Foto: NABU Lindhorst/T. Huth)

 

Am vorletzen Märzwochenende wurde das Trafohäuschen in Schöttlingn von dem inzwischen dichten Brommbeerbewuchs befreit - eine dornige Anglegenheit!

Das Schnittgut wurde nicht einfach entsorgt, sondern zu einem Haufen aufgeschichtet, der Vögeln wie z.B. dem Zaunkönig, dem Rotkehlchen oder der Nachtigall als sicherer Rückzugsort und Nistplatz dient.

Im Trafohäuschen selbst ist ein Nistkasten für Schleiereulen angebracht, der vom NABU Lindhorst betreut wird. Bei der Aktion wurde der Kasten gleich erfolgreich kontrolliert. 


Gemeinsame Müllsammelaktion

Müllsammelaktion 2026 (Foto: NABU Lindhorst/A. Baudis)
Müllsammelaktion 2026 (Foto: NABU Lindhorst/A. Baudis)

 

 

Am 7. März 2026 fand wieder die gemeinschaftliche Müllsammelaktion in der Samtgemeinde Lindhorst statt, an der sich der NABU Lindhorst auch in diesem Jahr wieder beteiltig hat. Gesammelt wurde mit zahlreichen Sammelteams in den verschiedenen Orten der Samtgemeinde.

Nach der Aktion gab es ein nettes Beisammensein bei Gegrilltem und Getränken.


Anlegen eines Feldsteinhaufens

Neu angelegter Feldsteinhaufen (Foto: NABU Lindhorst/T. Huth)
Neu angelegter Feldsteinhaufen (Foto: NABU Lindhorst/T. Huth)

 

Mitte der letzten Februarwoche haben wir aus Feldsteinen, die uns freundlicherweise von einer Privatperson zur Verfügung gestellt wurden, einen Steinhaufen auf unserer Streuobstwiese in Lüdersfeld angelegt.

Denn Steinhaufen können einen wertvollen Beitrag für die Artenvielfalt leisten. Auf den ersten Blick wirken sie zwar eher karg und unbewohnt, doch für Reptilien, Vögel und Insekten können sie wichtige Rückzugsorte sein. Eidechsen, Libellen und Schmetterlinge nutzen Steinhaufen gerne als Sonnenbank, kleine Säugetiere wie Mäuse und Igel finden in den Hohlräumen zwischen den Steinen Unterschlupf.

Und die Hohlräume werden auch von Höhlenbrütern wie dem Wiedehopf genutzt.

 


Aufbau des Krötenzauns

Aktive beim Aufbau des Krötenzauns (Foto: NABU Lindhorst/A. Baudis)
Aktive beim Aufbau des Krötenzauns (Foto: NABU Lindhorst/A. Baudis)

Am Montag, den 23. Februar haben wir den Amphibienschutzzaun an der Mühlenstraße (L449) bei Ottensen aufgebaut.

Der Zaun hält die Amphibien (vorwiegend Erdkröten, aber auch ein paar Molche und Frösche), die aus dem Dülholz kommen und über die Mühlenstraße zu "ihrem" Laichgewässer auf der anderen Straßenseite wandern, von der Straße fern.

Solange der Zaun steht, werden die Tiere täglich von uns eingesammelt und über die Straße getragen.

In den vergangenen sieben Jahren konnten so knapp 9.000 Tiere sicher zu ihrem Laichgewässer gebracht und vor dem Tod durch Überfahren geschützt werden.

 

Wer Interesse hat, uns in der diesjährigen "Krötensaison" zu unterstützen und sich gmeinsam mit uns für den Schutz dieser Tiere einzusetzen, kann sich per E-Mail (kontakt(at)NABU-lindhorst.de) oder telefonisch (01556 - 70 52 450) bei uns melden!


Anbringen von Nisthilfen für den Feldsperling

Anbringen von Feldsperling-Nisthilfe (Foto: NABU Lindhorst/D. Wagner)
Anbringen von Feldsperling-Nisthilfe (Foto: NABU Lindhorst/D. Wagner)

 

 

Am vorletzten Februarwochenende haben wir auf den Streuobstwiesen in Lüdersfeld und am Eichenbruch Nisthilfen für den Feldsperling angebracht.

 

Der Feldsperling ist etwas kleiner als der Haussperling und hat im Gegensatz zu diesem eine einheitlich braune Kopfkappe und einen dunklen Wangenfleck auf den weißen Wangen. Er brütet gerne in lockeren Kolonien und bezieht dafür z.B. Baumhöhlen und Nistkästen.

 

Zunehmend ausgeräumtere Landschaften, hoher Pestizideinsatz, der Rückgang von artenreichen Wiesen und Feldern und der Mangel an Niststätten haben zu Bestandseinbrüchen geführt.

Im vergangenen Jahr wurden Feldsperlinge in Lindhorst gesichtet, weshalb wir uns entschieden haben, diese Art mit Nisthilfen zu unterstützen.

 


Erneuerung des Verbisschutzes auf der Streuobstwiese

Erneuerung Verbissschutz (Foto: NABU Lindhorst/T. Huth)
Erneuerung Verbissschutz (Foto: NABU Lindhorst/T. Huth)

 

Am letzten Novemberwochenende wurde der Verbisschutz an den jüngeren Obstbäumen auf der Streuobstwiese in Lüdersfeld erneuert.

 

Der Verbisschutz verhindert, dass die Schafe, die unsere Streuobstwiese beweiden, die Rinde anknabbern und so die jüngeren Bäume in ihrem Wachstum geschädigt werden und im schlimmsten Fall eingehen würden. Die Rinde älterer Bäume ist für die Schafe nicht mehr attraktiv, so dass sie auch nicht mehr durch einen Verbisschutz gesichert werden müssen.


Nistkastenreinigung am Sportplatz Lindhorst

Nistkastenreinigung (Foto: NABU Lindhorst/D. Wagner)
Nistkastenreinigung (Foto: NABU Lindhorst/D. Wagner)

 

 

Am ersten Novemberwochenende wurden die Nistkästen am Sportplatz Lindhorst gereinigt.

 

Für die Vögel, wie Sperling, Meise und Co freuen ist eine Nistkastenreinigung Gesundheitsprävention, denn ein gereinigter Nistkasten verhindert, dass Parasiten übertragen werden. In alten Vogelnestern hausen nämlich gern Flöhe, Milben oder Lausfliegen.